Das zukünftig von der TUI genutzte Hotel mit Haupthaus, Therme und Bettenhäusern wird umgeben vom Naturraum des Rantum-Beckens, von Watt, Marschengebieten, Dünen und Strand. Die für Sylt typischen Vorraussetzungen, sandige Böden und starke Winde, werden zur zentralen Motivation des Entwurfs. Den in Gruppen stehenden Bettenhäusern wird mit Friesenwällen ein topographischer Rahmen gegeben, der eine deutliche räumliche und funktionale Zäsur zwischen dem Haupthaus, der Therme, der angrenzenden Hafenstrasse und den geschützten Biotopen am Rantum-Becken setzt. Es entstehen klare, in die Landschaft eingebettete und vor Winden geschützte Hoteleinheiten. Bei der vor allem extensiven Bepflanzung der Aussenanlagen wird vor allem die Entwicklung von Trockenrasen und Heideflächen provoziert und so ein wesentlicher Beitrag zum Ausgleich für den Eingriff in einen sensiblen Naturraum geleistet.







