|
|
 |
 |
 |
 |
 |
Stadtstruktur
Die Stadtstruktur entwickelt sich im Dialog von Kontext und Linearität. Wichtige Strukturlinien der umgebenden Quartiere werden fortgeführt und überlagern sich mit einem System von linearen Stadt- und Freiraumfeldern. Die Heterogenität der Umgebung und die Richtung der Gleise begegnen sich in einem kontextuellen Raster, die Stadt wächst als flexibles Gitter, das eine möglichst hohe Vielfalt und Dynamik urbaner Entwicklung ermöglicht. Die einzelnen Felder erhalten eine jeweils eigene Programmatik wobei sich angrenzende Felder unterscheiden.
|
 |
|
Nutzung und Aktivitäten
Jedem Stadt- und Freiraumfeld wird ein Rahmen urbaner Aktivitäten zugewiesen, der sich aus der Lage im städtischen Gefüge ergibt. Der Charakter eines Feldes wird bestimmt durch das Mischungsverhältnis von Wohnen und Arbeiten, sowie den Grad der urbanen Intensität. Es entsteht ein Stadtraum mit sequentieller Ereignisdichte der durch Bewegungslinien und fliessende Freiräume gegliedert wird. Landschafts- und Stadtfelder stehen innerhalb der Struktur gleichberechtigt nebeneinander und bilden einen Rhythmus von Freiraum- und Bautypologien, der die Vielfalt und das Erlebnis unterschiedlicher Räume, Texturen und Aktivitäten über das gesamte Gebiet ermöglicht.
|
|
|
 |
 |
|
Stadtmorphologie
Die gewählten Baustrukturen sollen Typologiemerkmale und Trennschärfen zwischen den einzelnen Stadtfeldern herstellen, ohne die architektonische Ausformung bereits zu sehr festzulegen. Es wurden vielmehr Grundprinzipien angewandt, die aus einer Kontextanalyse Münchner Stadtblöcke resultieren. Die drei Prinzipien Gewebe [Verflechtung], Block [Transformation] und Solitär [Gruppierung] werden in den verschiedenen Dichteausprägungen jeweils auf die einzelnen Stadtfelder übertragen. Es entsteht eine urbane flächensparende Struktur mit hoher Kompaktheit und Verdichtung auf den Baufeldern, die in spannungsreichen Kontrast zu den Freiräumen tritt.
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
2. Stufe, Vertiefung Laim-Nymphenburg
|
 |